Crowdsourcing für eine verständliche Verkehrsinfrastruktur
Wir untersuchen die Verständlichkeit der Auto- und Radinfrastruktur in Berlin.
Dafür brauchen wir euer Wissen und eure Erfahrung!
Wie ihr uns bei unserem Projekt KLAR unterstützen könnt:
Markiert auf unserer interaktiven Karte über den blauen Plusbutton rechts Stellen im Berliner Straßenverkehr, die für euch nicht oder kaum verständlich sind – z.B. unlogische Verkehrsführungen, unverständliche Markierungen oder missverständliche Situationen.
Über das Projekt KLAR
Die Verständlichkeit von Verkehrsführungen ist entscheidend, da Unklarheiten zu Konflikten und Unfällen führen können. Ebenso beeinflusst die Verständlichkeit von Radverkehrsinfrastruktur maßgeblich, wie häufig das Fahrrad als Verkehrsmittel genutzt wird. Das
Projekt KLAR untersucht daher die Verständlichkeit urbaner Infrastruktur aus Sicht von Rad- und Kfz-Fahrenden gleichermaßen. Gleichzeitig wollen wir neue Werkzeuge entwickeln, die eine virtuelle Erprobung der Infrastruktur ermöglichen, da reale Straßenuntersuchungen kostenintensiv und wenig flexibel sind. Für die experimentelle Untersuchung wird im DigitalCubeTestCenter
(DCTC) ein Kfz-Fahrsimulator mit einem Fahrradsimulator gekoppelt, damit eine Interaktion zwischen zwei Versuchsteilnehmenden in derselben virtuellen Umgebung stattfinden kann. An dieser Stelle kommt das Crowdsourcing ins Spiel: Um realitätsnahe Verkehrsszenarien in der virtuellen Umgebung zu kreieren, wollen wir die von euch markierten Verkehrsstellen als Grundlage nutzen.
DigitalCubeTestCenter (DCTC)

CAVE mit drei Projektionsflächen für den Kfz-Simulator angestrahlt über Beamer und Spiegel links und Fahradsimulator mit Projektionsfläche rechts

Fahrradsimulator
Partner
Ziel der Untersuchung ist es, Erkenntnisse über die Gestaltung von Radinfrastruktur zu gewinnen. Darauf aufbauend sollen Gestaltungsempfehlungen für die urbane Verkehrsinfrastruktur entwickelt werden, die einerseits Konflikte zwischen Rad- und Kfz-Fahrenden verringern und andererseits das Radfahren erleichtern sowie die Attraktivität des Fahrrads als Verkehrsmittel steigern. Gleichzeitig können die Ergebnisse Impulse für mehr gegenseitiges Verständnis und Toleranz zwischen den Verkehrsteilnehmenden liefern. Die Gestaltungsempfehlungen sollen anschließend in einem praxisnahen Handbuch für ein nicht-wissenschaftliches Publikum anschaulich visualisiert werden.
Wollt ihr mehr über das
Projekt KLAR und den weiteren Verlauf erfahren, könnt ihr uns gerne kontaktieren. Wir freuen uns von euch zu hören und danken euch für eure Unterstützung.

